Häufige Fragen zu Leichtstahlgebäuden
Sind Leichtstahl- und Fertiggebäude dasselbe?
Nein. Leichtstahl ist ein Tragsystem aus kaltgeformten, verzinkten Profilen, das unterschiedliche Bekleidungen aufnehmen kann. „Fertigbau“ beschreibt die Produktionsweise: Fertigung im Werk und Montage vor Ort. Leichtstahlgebäude werden vorgefertigt, aber nicht jedes Fertiggebäude ist ein Leichtstahlbau.
Gilt ein Leichtstahlhaus als dauerhaftes Gebäude?
Ja. Es ist wie ein Massivbau für dauerhafte Nutzung ausgelegt, unterliegt dem Baurecht und wird entsprechend genehmigt. Verzinkte Profile sind korrosionsgeschützt; Bekleidungs- und Dämmschichten bestimmen die Lebensdauer.
Gibt es eine Geschossbegrenzung bei Leichtstahl?
Leichtstahlsysteme werden in der Regel bei niedriggeschossigen Gebäuden eingesetzt. Bei höheren Bauten sind vorbemessene Stahlrahmen (PEB) oder klassischer Stahlbau vorzuziehen. Die Grenze setzt die Statik des jeweiligen Projekts.
Wie werden Wärme- und Schallschutz erreicht?
Dämmstoff wird zwischen die Tragprofile und in die Bekleidungsschichten eingebracht. Eine zusätzliche Dämmschicht außerhalb der Profile zur Unterbrechung der Wärmebrücke ist im Leichtstahlbau Standardlösung.

